Geistheilungstherapie Attendorn
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RA-MARIA®- Ausbildungen |
Hypnose- Praktiker- Ausbildung
Hypnoseausbildung nach Milton H. Erickson
Um die hier erlernten Hypnosetechniken in eigener Praxis auszuführen, benötigen Sie keine Heilpraktikerprüfung!
Zertifikat und Qualifikation
Nach Abschluss der Hypnose- Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat und die Berechtigung den Titel "ausgebildeter Hypnosepraktiker/in (RA-MARIA®)" weltweit zu führen.
Mit dem markenrechtlich geschützten RA-MARIA®- Zertifikat können Sie jederzeit nachweisen, dass Sie eine qualifizierte Hypnose- Ausbildung bei einer namhaften und seriösen Ausbildungsstätte absolviert haben.
Sie sind berechtigt, die Qualifikation als "ausgebildeter Hypnosepraktiker/in (RA-MARIA®)" offiziell zu führen und sie auch auf Ihrem Werbematerial zu verwenden.
Nach dieser fünftägigen qualifizierten Hypnose- Ausbildung sind Sie in der Lage, Ihre eigene Hypnose- Praxis zu eröffnen und professionelle Hypnose- Sitzungen anzubieten. Sie erlernen die echte Hypnose und können anschließend richtig hypnotisieren.
Sie erlernen alle Grundlagen und Techniken der Hypnose, die ein Hypnotiseur beherrschen muss. Die Ausbildung erfordert keinerlei Vorkenntnisse. Sie bekommen alle Hypnose- Techniken in Theorie und Praxis erklärt, die Sie für die optimale Arbeit mit Hypnose beherrschen müssen, um anderen Menschen damit wirksam helfen zu können.
Ihre Persönlichkeit und Ihr nötiges Selbstvertrauen werden geweckt, das ein Hypnotiseur/in unbedingt haben sollte. Schon am ersten Tag lernen Sie zu hypnotisieren und hypnotisiert zu werden, denn die Selbsterfahrung ist ein sehr wichtiger Teil dieser Ausbildung.
In dieser Hypnose-Ausbildung lernen Sie, wie es überhaupt möglich ist, dass Hypnose funktioniert. Sie werden erkennen, dass Hypnose nichts mit Manipulation oder Bewusstlosigkeit etwas zu tun hat, wie es in einigen Show- Hypnosen dargestellt wird.
In verschieden Trancetiefen bekommt das menschliche Unterbewusstsein Informationen mitgeteilt, die das Unterbewusstsein speichert, wenn der Klient es zulässt.
Es wird davon ausgegangen, dass ca. ein Fünftel aller Menschen nicht hypnotisierbar sind. Für diesen Typ Mensch sind verschiedene Meditationstechniken besser geeignet.
Wenn also jemand beweisen will, dass er nicht hypnotisierbar ist (Ego), der ist für eine Hypnose- Ausbildung ungeeignet.
Diese Hypnose- Ausbildung ist zugeschnitten für werdende Hypnotiseure ohne Heilerlaubnis! Die hier erlernten Hypnose- Techniken sind nichtmedizinische Hypnose- Methoden und dienen zur Vorbeugung, Entspannung, Aktivierung der Selbstheilungskräfte und ersetzen nicht die Tätigkeiten eines Arztes, Heilpraktikers oder Psychotherapeuten.
Hypnose- und Hypnose- Ausbildungen sind Vertrauenssache!
Hypnose und eine Hypnose- Ausbildung ist Vertrauenssache. Es stellt sich für manchen verständlicherweise die Frage: „Gerate ich da wohl an den Richtigen?“
Alle Ausbildungen, die ich anbiete sollen für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen dienen- und ich kann nur hoffen, dass alle meine Teilnehmer nach den Ausbildungen genauso denken!
In meiner jahrelangen Tätigkeit als Ausbilder für Entspannungstechniken habe ich das Bewusstsein bekommen, auf jeden Menschen individuell, einfühlsam und liebevoll einzugehen und ich versuche dieses Bewusstsein an jedem Teilnehmer so weiterzugeben.
Hypnose richtig angewandt, zum Wohle des Menschen, kann sehr hilfreich sein bei allen Geschehen im täglichen Leben.
Fast jeder! Viele Menschen glauben in Hypnose würde was mit ihnen geschehen, wovon sie hinterher nichts mehr wissen würden. Das ist nicht richtig. Vergessen Sie also, was Sie je in billigen Spielfilmen über Hypnose gesehen haben. Es handelt sich nur um Märchen, dass man einen Menschen ohne sein Wissen mit Hypnose manipulieren kann.
Deshalb ist es wichtig über diese Methode gut informiert zu sein. Einen guten Hypnotiseur erkennen Sie daran, dass er Sie darüber aufklärt und er wird niemals eine Hypnosesitzung beginnen, ohne mit Ihnen ausführliche Gespräche darüber geführt zu haben.
Hypnose ist eine hilfreiche Methode und der Bewusstseinszustand, in dem der Mensch bei dieser Anwendung kommt, heißt Trance. Solche Trancezustände können nicht nur durch Hypnose, sondern auch in anderen Verfahren ausgelöst werden. Ein Trancezustand ist also weder etwas Bedrohliches noch etwas Unnatürliches.
Was ist Hypnose?
Kurz und bündig erklärt!
Hypnose ist ein alltäglich vorkommender Zustand und eine sehr alte und zugleich eine sehr moderne Methode um Körper, Seele und Geist zu verbinden. Das Tor zum Erfolg in der Hypnose ist das Unterbewusstsein. Hypnose ist ein Zustand, in dem das Unterbewusstsein erhöht ansprechbar ist. Das Unterbewusstsein enthält Informationen, die dem Bewusstsein nicht immer zugänglich sind. Es steuert unsere Empfindungen und Körperfunktionen. Hypnose ist ein Zustand erhöhter Konzentration auf eine einzige Sache.
Unser Gehirn leitet täglich Millionen Informationen und Impulse in die körpereigenen Zellen, sodass alle Organe, Muskeln, Nerven und Gefäße funktionieren können.
In der Hypnose sind tiefe seelische Prägungen und körperliche Wirkungen direkt erreichbar. Das Unterbewusstsein steuert nicht nur Empfindungen, Bewegungen und Körperfunktionen, sondern es übermittelt gespeicherte Informationen an Milliarden einzelner Zellen in unserem gesamten Körper.
Alle negativen Ereignisse, die wir gelebt haben sind auch im Unterbewusstsein gespeichert- und machen uns Probleme. Aber nicht nur Erlebtes, sondern auch irgendwelche Dogmen, die uns als Kind "eingebläut" wurden prägen unser Leben.
Ein Beispiel: Wer als Kind immer wieder suggeriert bekam, dass er dumm und lernunfähig sei, der glaubt hinterher wirklich daran. Wenn jemand so ein Glaubenssatz in sich trägt, dann kann es sein, dass das Unterbewusstsein alle Lernversuche blockiert, z. B. mit Unlust, Vergesslichkeit oder sogar mit Krankheiten. Es will uns so vor Enttäuschungen und Blamagen schützen. In Hypnose können solche alten Programme gelöscht- und wieder mit neuen Suggestionen positiv verändert werden.
Im Hypnose- Zustand werden also positive Informationen in das Unterbewusstsein geleitet. Das Unterbewusstsein leitet in dieser Trance die positiven Informationen ins Bewusstsein und in allen Zellen des menschlichen Körpers- sowie auch in die Gehirnzellen weiter.
Hypnose ist ein Zustand, in dem geistige Programme verändert werden.Folge: Ein ganz neuer Lebensabschnitt kann beginnen und der Mensch kann so leben wie er es wirklich möchte.
Ausbildungsdauer:
5 Tage, von 11:00 bis ca. 18:00 Uhr. (Es kann abends auch etwas länger dauern, es kommt auf die Anzahl der Teilnehmer an.)
Nach den ersten zwei Tagen ist immer ein Tag frei, damit der „Kopf frei“ wird. (Viel Input)
680,- €/ pro Person, inkl. Ausbildungsunterlagen und Zertifikat.
Zu stillem Mineralwasser ganztags und zu einer Brotzeit mit Kaffee/ Tee in der Pause, sind Sie herzlich eingeladen.
Anmeldungen nur mit telefonischer Absprache, Mo.- Fr. abends zwischen 19:00- u. 21:00 Uhr! Tel.: 0 27 22 - 79 15
Ausbildungsinhalte:
Indikationen und Kontraindikationen der Hypnose.
Wie funktioniert Hypnose im Gehirn und im Körper?
Verantwortungsbewusster Umgang mit dem Klienten (Wer darf- und wer darf nicht hypnotisiert werden?)
Praktischer Aufbau einer Therapiesitzung: Vorgespräch usw.
Wie leite ich eine Hypnose ein- und wieder aus?
Arbeit mit verschiedenen Trancetiefen.
Hypnose im Sitzen, im Stehen und im Liegen.
Posthypnotische Befehle (Suggestionen, die auch nach Beendigung der Hypnose Wirkung zeigen sollen)
Schnellinduktionstechniken wie z. B. Blitzhypnosen
Selbsthypnose
Wie darf ich rechtlich meine Kenntnisse anwenden und anbieten?
Sie erlernen viele hypnotische Anwendungen für die Praxis:
Tiefenentspannung
Rauchentwöhnung
Gewichtsreduktion
Blockadenlösungen
Analytische Hypnose: Zugang zum Unterbewusstsein – Ursachenforschung.
Farbtherapie mit Hypnose
Reinigungs- und Ausleitungstechniken
Hypnotische Verstärker z.B. für die Rauchentwöhnung oder die Gewichtsreduktion
Erstellung eigener Suggestionstexte
Bessere Aufnahmefähigkeit beim Lernen, bessere Abrufbarkeit des Wissens und Lösen von Lernblockaden (Superlearning)
Bestimmte Ziele erreichen (Motivations- Anwendung)
Leistungssteigerung im Sport (Sport- Hypnose)
Auflösung von Lampenfieber aller Art (Nervositätsabbau durch Hypnose)
Stärkung des Selbstbewusstseins, Selbstvertrauens und Durchsetzungsvermögens
Bessere Ausstrahlung im beruflichen, im privaten und in der Liebe (Charisma- Training)
Abrufbaren hypnotischen Anker setzen, der in optimale Leistungsbereitschaft versetzt (Spitzenleistungs- Anker)
Wunsch- Hypnose
Verstärkung von Fähigkeiten
Abschaltung von Schlafstörungen- Für besseres Ein- und Durchschlafen
Anwendungen der Hypnose ohne Heilerlaubnis
Folgende klassische Hypnose- Anwendungen dürfen im nichtmedizinischen Bereich angeboten werden, ohne gegen das Heilpraktikergesetz zu verstoßen:
Anleitung zur Selbsthypnose (zur Selbsthilfe)
Anspannung lösen
Beziehungsverhalten verbessern
Blockadenlösung
Führerscheinprüfung (mentale Vorbereitung)
Gedächtnistraining
Gewichtsreduktion (wenn das Übergewicht nicht durch Krankheit entstanden ist)
Konzentrationssteigerung
Lampenfieber- mentale Vorbereitung auf wichtige Ereignisse (Vorträge, Öffentliche Auftritte)
Leistungssteigerung
Lernblockaden lösen
Motivationsaufbau
Positives Denken
Phantasiereisen
Prüfungsvorbereitungen allgemein (mentale Vorbereitung)
Rauchentwöhnung
Selbstbewusstsein steigern
Selbstvertrauen aufbauen
Selbstheilungskräfte aktivieren
Schlaf, unruhiger
Schuldgefühle auflösen
Schüchternheit
Sporthypnose
Stressbewältigung (aber nicht wenn Stress als Krankheit diagnostiziert wurde)
Training der Sinneswahrnehmung
Verstärkung von Fähigkeiten aller Art
Unruhe, innere
Zahnarzt (mentale Vorbereitung)
Voraussetzungen für die Hypnosepraktiker- Ausbildung:
Sie haben Spaß an dem Umgang mit Menschen.
Sie sind mindestens 21 Jahre alt.
Sie haben ein liebevolles Wesen und Verantwortungsgefühl gegenüber Ihren Mitmenschen.
Sie können gut privates von beruflichen trennen.
Lernbereitschaft und gesundes Aufnahmevermögen sollten vorhanden sein, denn in dieser Ausbildung werden sehr viele Hypnose- Techniken gelernt.
Sie sind bereit die Hypnose selbst zu erleben, denn die Selbsterfahrung ist ein wichtiger Teil dieser Ausbildung.
Sie sind psychisch gesund und befinden sich in keiner laufenden Psychotherapie.
Hypnose wurde wahrscheinlich schon in der Frühzeit des Menschen verwendet. Auch wenn es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, lassen sich Berichte über kultische Handlungen oder Dinge aus dem Schamanismus durchaus mit Hypnose in Form der Selbst- oder Fremdsuggestion erklären. Es ist zu vermuten, dass Hypnose eher zufällig entdeckt wurde und ihren Ursprung in meditativen und kultischen Handlungen religiösen Hintergrundes haben dürfte. Spekulativ kann man von der Annahme ausgehen, dass sich die Hypnose aus massenpsychologischen Manipulationen bei religiösen oder kultischen Riten sowie aus den selbstmeditativen Erfahrungen von Priestern, Heilern und Schamanen entwickelt hat.
„Wissenschaftlich“ jedoch wurde die Hypnose um 1770 von Franz Anton Mesmer wiederentdeckt. Er experimentierte mit Magneten, die er Patienten auflegte. Er nannte den Effekt 'Magnetismus animalis', schrieb jedoch die Heilkräfte den Magneten zu. Aufgrund von Mesmers Popularität nannte man den Vorgang des Hypnotisierens lange Zeit auch „Mesmerisieren“; ein Ausdruck, der im zeitgenössischen Englisch noch existiert (to mesmerize = hypnotisieren). Alfred Russel Wallace meinte mit Hilfe des Mesmerisierens die Gallsche Schädelkarte nachweisen zu können. Friedrich Engels kritisierte in einem zu Lebzeiten unveröffentlichten Text den Mesmerismus und Wallace Theorien als Irrglauben und Selbsttäuschung. Nach eigener Darstellung habe Engels einen 12-jährigen Jungen ohne Magnete durch „gelindes Anstieren oder Bestreichen“ in einen hypnotischen Zustand versetzt, um dann den Jungen die Wirkung selbst erfundener Gallscher Schädelbereiche nacherleben zu lassen. Er kommt zum Schluss, dass sich immer erst Effekte einstellten, wenn dem „Patienten zu verstehen gegeben [wurde], was von ihm erwartet wurde. Der Glaube des Hypnotiseurs an die Schädelkarte ließ unbewusst die gewünschten Effekte beim Hypnotisierten eintreten, wie auch den Magneten Wirkkräfte zugeschrieben wurden, welche durch andere Ursachen entstanden.
Im 19. Jahrhundert war Frankreich mit den Schulen in Nancy (Ambroise-Auguste Liébeault, Hippolyte Bernheim) und Paris (Jean-Martin Charcot) führend in der Erforschung der Hypnose. Sigmund Freud wurde 1885 bei Jean-Martin Charcot in Paris auf die Experimente von Mesmer aufmerksam und versuchte selbst diese Methode, um Patienten zu behandeln. Dies wurde zum Ausgangspunkt seiner Studien über Hysterie. Später ließ er diese Methode jedoch wieder fallen und widmete sich seiner Technik der freien Assoziation. Schriften zeigen jedoch, dass Freud auch später noch mit Hypnose gearbeitet hat.
Wesentlich weiterentwickelt wurde die Hypnose im 20. Jahrhundert im deutschen Sprachgebiet zunächst durch Oskar Vogt (1870-1959), dann durch dessen Schüler Johannes Heinrich Schultz (1884-1970), der daraus das autogene Training entwickelte, und später durch Klaus Thomas. Im amerikanischen Sprachgebiet wurde die Hypnose wesentlich weiterentwickelt durch Milton H. Erickson (indirekte Hypnose), Kroger und Dave Elman (autoritäre Hypnose). In England gilt John Hartland als einer der bekanntesten Hypnotiseure. Sein Buch Dictionary of Medical and Dental Hypnosis zählt auch heute noch zum offiziellen Ausbildungslehrwerk für britische Hypnoseärzte.
Milton H. Erickson begründete eine neue Form der Hypnotherapie, die heute als die modernste Form der Hypnose gilt und aus der sich weitere psychologische Methoden wie z. B. das NLP (Neurolinguistisches Programmieren) entwickelten.
Die Frage, wie stark jemand hypnotisierbar ist, spielt in der Hypnoseforschung eine zentrale Rolle. Ein Unterschied besteht von Mensch zu Mensch im Grad der erreichten Trancetiefe, die situationsbedingt verschieden sein kann. Etwa zehn Prozent der Menschen sind sehr leicht hypnotisierbar. Praktisch nicht hypnotisiert werden können oder dürfen nur rund fünf Prozent. Blinde oder gehörlose Menschen gelten als bedingt hypnotisierbar.
Nach dem psychologischen Ansatz wendet der Hypnotisand verschiedene kognitive Strategien an. Hypnose basiert beim kognitiv-sozialpsychologischen Ansatz auf verschiedenen sozialpsychologischen Faktoren, u. a. muss der Proband gewillt sein, eine „gute Versuchsperson“ zu sein.
Die Tranceinduktion ist die Einleitung einer hypnotischen Trance. Dabei wird eine Konstellation unterstellt, bei der eine Person versucht, bei einer anderen Trance- Phänomene hervorzurufen. Abhängig von der Vorgehensweise wird in direkte und indirekte Methoden unterschieden.
Den Hypnosetechniken ist gemeinsam, dass sie das Bewusstsein mit wenig aufmerksamkeitsfordernden Tätigkeiten beschäftigen, so dessen Kritik gezielt umgehen und schrittweise ausschalten. Auf diese Weise verliert das Bewusstsein seine beherrschende Stellung, die Kritikfähigkeit wird eingeschränkt und das Unterbewusstsein wird direkt ansprechbar. Welche Suggestionen oder Methoden am besten geeignet sind, ist vom Probanden und von den näheren Umständen abhängig.
Förderlich bis notwendig sind für die Induktion Sicherheit und Geborgenheit, beides kann auch suggeriert werden, Musik kann ebenfalls helfen. Die Suggestionen werden meist wiederholt oder enthalten selbst Wiederholungen, auch Monotonie wirkt hypnotisierend. Die Körperhaltung ist eigentlich egal, jedoch sollte sich der Proband entspannen können.
Üblicherweise wird Entspannung suggeriert oder direkt durch progressive Muskelentspannung herbeigeführt. Eine andere Herangehensweise ist das Angleichen von normalerweise unbewusst ablaufenden Prozessen (z. B. Atmung oder Lidschlag) an die Suggestionen. Mithilfe passender Suggestionen kann sogar die Hypnose selbst eingeredet werden. Dabei werden gern Stufen von einer bestimmten Anzahl langsam abwärts gezählt; mit jeder Stufe entspannt man sich dabei mehr und mehr, bis mit der letzten Stufe die Hypnose induziert sein kann. Auch Kombinationen verschiedener Techniken sind denkbar.
Die Trance kann nach Belieben vertieft werden, wenn der Proband keine unbewussten Widerstände gegen eine Vertiefung der Trance leistet. Meistens analog dazu nimmt die Kritikfähigkeit des Bewusstseins ab.
Eine hypnotische Trance kann verschiedenartig induziert werden. Grundlegend wird zwischen
Während die direkte Variante meist mit befehlsähnlichen Suggestionen arbeitet, haben die Sprachmuster, der indirekten eher erlaubenden oder gewährenden Charakter.
Direkte Methoden basieren im Kern auf Aufmerksamkeitsabsorption bzw. Fokussierung der Aufmerksamkeit auf eine Sache. Hierzu können (nahezu) alle Sinne eingesetzt werden.
Bekannt ist die Augenfixation, bei der das „Anstarren“ eines Objekts die Augenmuskeln ermüdet und die Neigung, in Trance zu gehen, verstärkt. Durch den Einsatz von Karten mit Komplementärfarben, die betrachtet werden, wird die Augenfixation verstärkt. Mit akustischer Unterstützung arbeitet die Augen-Zähl-Methode. Der Hypnotiseur zählt von hundert rückwärts und fordert den Probanden auf, bei geraden Zahlen die Augen zu schließen und bei ungeraden zu öffnen.
Weiterhin können sprachliche Formen (Anweisungen) und akustische Elemente eingesetzt werden. Letzteres sind überwiegend gleichförmige und beruhigende Klänge oder auch Musikstücke. Anweisungen stellen in der Regel die zentrale Form der Tranceinduktion dar. Im Gegensatz zur indirekten Induktion haben die sprachlichen Formen bei der direkten Methode direktiven (bestimmenden) Charakter.
Neben visuellen und akustischen Methoden werden auch haptische (Berührungen), olfaktorische (Düfte), chemische (Medikamente) und motorische Methoden eingesetzt.
Wichtig ist neben dem Einverständnis des Probanden über den Einsatz einer direkten Induktionsmethode auch die positive Einstellung und Erwartung gegenüber der gewählten Methode. Auch das entstehende autoritäre Beziehungsmuster muss der Proband wünschen oder zumindest akzeptieren. In diesem Beziehungsmuster hat der Hypnotiseur die vorgebende und dominierende Rolle, während der Proband eine passive, sich unterordnende Rolle innehat.
Die beschriebenen Methoden bedürfen der Anwesenheit einer anderen Person (z. B. Hypnotiseur). Im Alltag kann jedoch eine Induktion und damit eine Trance auch durch Umweltphänomene auftreten, wie durch monotone Reize und Rhythmen, Anstarren von Objekten oder motorischen Routineabläufe. Dies kann u. a. beim Ticken von Uhren, Meeresrauschen, Tanzen auftreten.
Eine besondere Rolle spielen die Blitzinduktionen, die eine leichte Trance oftmals innerhalb weniger Sekunden induzieren können, aber eine hohe Erwartungshaltung und ein Überraschungsmoment benötigen. Beide Komponenten erlauben es dem Hypnotisanden, sehr schnell in eine Trance zu gelangen. Die Blitzinduktion wird überwiegend im Showbereich und nur selten im therapeutischen Kontext genutzt.
Jede hypnotische Trance bedarf der Auflösung. Dazu wird mithilfe von Suggestionen der ursprüngliche Bewusstseinszustand wiederhergestellt. Sonstige gegebene Suggestionen müssen durch entsprechende Gegensuggestionen aufgehoben werden. Die Auflösung geht normalerweise schneller vonstatten als die Einleitung, sollte jedoch niemals überstürzt vorgenommen oder gar vernachlässigt werden. Wenn dem Organismus nicht genügend Zeit für die Umstellung gegeben wird, um etwa die Tätigkeit des Herz-Kreislauf-Systems wieder auf Normalwerte zu regulieren, kann es beispielsweise zu Kopfschmerzen kommen. Wenn keine Amnesie suggeriert wurde und man sich nicht in tiefer Trance befand, kann man sich an die Sitzung erinnern.
Wenn doch einmal die Trance nicht ordnungsgemäß aufgelöst worden ist, sollte sie nochmals kurz eingeleitet und danach komplett aufgelöst werden können.
Wenn von außen Reize auf den Hypnotisanden einwirken, die einen Schock bei ihm auslösen (z. B. Feueralarm), wird dieser von selbst aus der Trance erwachen. Bei einer unbeabsichtigten bzw. ungewollten Auflösung kann eine Nachbearbeitung durch den Hypnotiseur indiziert sein, um leichteren Beschwerden wie zum Beispiel Kopfschmerzen vorzubeugen. Nach einem unangekündigten längeren Zeitraum ohne Suggestionen wird die Trance automatisch in Schlaf übergehen; aus diesem wird der Hypnotisand auch ganz normal erwachen, wodurch allerdings die Suggestionen nicht alle automatisch auch aufgehoben werden. Es kann also unter Umständen notwendig sein, die Hypnose neu einzuleiten und diverse Suggestionen wieder zurückzunehmen.
Hypnose findet in der Hypnotherapie Anwendung. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich gut belegt. Insbesondere wurden mit den Methoden der Kernspinresonanztomographie (MRT) und der Elektroenzephalographie (EEG) hirnphysiologische Korrelate von Trance-Zuständen klar nachgewiesen. Der Einsatz der Hypnose in der Medizin und in der Psychotherapie ist gesetzlich geregelt. Sie gehört zu den von den deutschen Krankenkassen anerkannten Leistungen. Der Einsatz von Hypnose in der danach benannten Hypnotherapie ist wissenschaftlich und klinisch anerkannt und wird als Ergänzung zu vielen herkömmlichen Methoden eingesetzt. Bereits wenige Sitzungen können deutliche Veränderung bewirken; entsprechend vielseitig werden die Hypnose und ihre Techniken in der Therapie verwendet. Man kann sie beispielsweise zur Behandlung von Depressionen, Suchtkrankheiten, Sprachstörungen, zur Steigerung des Selbstwertgefühls, zum Stressabbau oder bei Schlafstörungen einsetzen. Schwere psychische Störungen oder Traumata sollten aber grundsätzlich nie selbst, sondern nur unter Hinzunahme eines Therapeuten behandelt werden. Auch bei der Behandlung von chronischen Schmerzen in Verbindung mit einem verhaltenstherapeutischen Kurzprogramm konnten Reduzierungen der Schmerzstärke nachgewiesen werden.
In Österreich ist Hypnotherapie - unter dem Namen "Hypnosepsychotherapie" - eine eigenständige anerkannte Psychotherapierichtung auf tiefenpsychologischer Basis unter Einbeziehung der Technik und des Menschenbildes von Milton Erickson.
Wird die Trance ohne Fremdhilfe induziert, wird von Selbsthypnose (auch Autohypnose) gesprochen. Selbsthypnose ist nicht schwieriger zu erreichen, als von einem Gegenüber hypnotisiert zu werden, obwohl beide Rollen (Hypnotiseur und Hypnotisand) gleichzeitig wahrgenommen werden müssen. Jedoch ist keine so tiefe Trance erreichbar, da ein Teil des Bewusstseins mit der äußeren Struktur der Hypnose beschäftigt ist; umgekehrt kann jede Hypnose - bis zu einer gewissen Tiefe - als Selbsthypnose unter Anleitung verstanden werden.
Bei einer Leerhypnose werden nach der Einleitung keine Suggestionen mehr gegeben, bis die Trance aufgelöst wird oder von selbst in Schlaf übergegangen ist. Es wird lediglich der entspannende Zustand genossen. Eine Leerhypnose ist bei Fremd- wie bei Selbsthypnose gleichermaßen möglich. Mit Meditation ist eine Hypnose aber nicht vergleichbar, denn Hypnose findet im Zustand der Bewusstseinseinengung statt, während in der Meditation ein erweitertes Bewusstsein geübt wird.
Es gibt Hinweise, dass der Einsatz von Hypnose als alleiniges schmerztherapeutisches Verfahren oder in Kombination mit Anästhesieverfahren positive Effekte auf das Ergebnis von Operationen hat. Die bisher verfügbaren Daten beruhen jedoch auf sehr unterschiedlichen Studien mit kleinen Fallzahlen, so dass eine abschließende Bewertung nicht möglich ist. Dieselbe Situation findet sich bei der Anwendung in der Geburtshilfe, um Anspannung und Schmerz zu lindern. In der Zahnmedizin wird die Hypnose ebenfalls zur Unterstützung der Anästhesie eingesetzt. Außerdem kann sie bei der Überwindung einer Zahnbehandlungsphobie helfen.
Andere Bezeichnungen für die Hypnoanalyse sind analytische Hypnose, psychodynamische Hypnotherapie oder hypnodynamisch orientierte Psychotherapie. Allen gemeinsam ist, dass Hypnose im Kontext einer tiefenpsychologischen Arbeit zum Einsatz kommt. Sie unterstützt die klassische Psychoanalyse durch die Verwendung von Trancephänomenen. So kann in Trance die Aufmerksamkeit stärker auf den Gegenstand fokussiert, der Inhalt einer Hypnose (wie eine Altersregression) zum Gegenstand der Analyse gemacht oder aber die Arbeit am Widerstand gegen die Erkenntnis deutlich reduziert werden.
In diesem Zustand sind sowohl die Ansprechbarkeit des Unbewussten als auch die Konzentration auf eine bestimmte Sache stark erhöht, die Kritikfähigkeit des Bewusstseins in gleichem Maße reduziert. Dadurch können bestimmte Phänomene verstärkt oder überhaupt erst wahrgenommen werden, wie beispielsweise Änderungen des Bewusstseins und des Gedächtnisses, Kontrolle des vegetativen Nervensystems, vermehrte Empfänglichkeit für Suggestionen sowie für normales Bewusstsein ungewöhnliche Reaktionen und Vorstellungen. Die Definition ist nur vage, da die physiologischen Vorgänge noch immer erforscht werden. Der Zustand der Hypnose ähnelt natürlichen, spontan auftretenden Zuständen, die man vor allem beim Einschlafen und Aufwachen sowie bei Tagträumen, konzentriertem Lesen eines Buches oder Schauen eines Films erleben kann: Die Wahrnehmung ist eingeengt und die Konzentration des Bewusstseins auf eine bestimmte Sache gerichtet (das Buch, der Film oder aber die Worte des Hypnotiseurs).
Der Bewusstseinszustand unter Hypnose ist jedoch ein besonderer Wachzustand des Unbewussten während das Bewusstsein ruht und weder mit dem des Schlafes noch mit dem des normalen Wachseins gleichzusetzen. Das Phänomen der Fixiertheit auf eine Sache treffen die Bezeichnungen „Einideeigkeit“ oder „Monoideismus“ recht gut. Daher wurden diese Begriffe als Ersatz für die Bezeichnung „Hypnose“ vorgeschlagen, auch, um Hypnose deutlicher vom Schlaf und von der Showhypnose abzugrenzen.
Erleben, Reaktionen und Wirkungen der Hypnose sind sehr individuell. Da sie immer nur dem Hypnotisanden zugesprochen werden kann, die Trance als solche also vom Hypnotiseur unabhängig ist, könnte alles und jeder hypnotisieren. Ob eine Hypnose die gewünschten Erfolge erzielt, ist immer von der inneren Einstellung des Hypnotisanden abhängig. Diese Tatsachen werden häufig mit „Jede Hypnose ist eine Selbsthypnose“ zusammengefasst.
Seit Beginn der systematischen Anwendung von hypnotischer Trance sind eine Vielzahl verschiedenartiger Hypothesen über das Wesen der Trance aufgestellt worden. Eine einheitliche Theorie zur Beschreibung und Erklärung des Phänomens besteht allerdings bis heute nicht.
Auf Basis ihrer Grundausrichtungen können diese Hypothesen kategorisiert werden: Ausgehend davon, ob eine Theorie eher von körperlichen oder psychologischen Ursachen ausgeht, umfasst die erste Kategorie Erklärungsversuche, welche die Trance als ein rein physiologisches Phänomen darstellen. Hierzu können die Beschreibung der Trance als Schlafzustand, als Auswirkung einer zerebralen Hemmung (Iwan Petrowitsch Pawlow) oder als Erkrankung des neuronalen Systems (Jean-Martin Charcot) gezählt werden.
Psychologisch fundierte Theorien sehen die Trance mehr als Ergebnis eines komplexen Rollenspiels zwischen Hypnotiseur und Probanden, als kognitiv- behaviorales Verhalten oder als kognitiv-sozialpsychologische Reaktion. Das hypnotische Verhalten wird beim kognitiv-behavioralen Ansatz auf imaginative Fähigkeiten und selektive Aufmerksamkeit zurückgeführt.
Erfolgt die Kategorisierung mittels des Bewusstseinszustandes, kann eine Unterscheidung der Theorien nach dem Vorkommen eines speziellen Bewusstseinszustandes (state) bzw. als nicht-spezieller Bewusstseinszustand (non-state) getroffen werden. In der Theorierichtung des state wird der Zustand der hypnotischen Trance deutlich von anderen Bewusstseinszuständen, wie Schlaf, Wachzustand etc. unterschieden. Die unwillkürlichen Trancephänomene sind typisch für diesen Zustand und werden mittels ungewöhnlicher Mechanismen (z.B. Dissoziation) erklärt. Für die non-state-Theorien sind hypnotische Phänomene nicht eigenständig, sondern mit anderen Sozialverhaltensweisen vergleichbar.
Trotz teilweise entgegengesetzter Erklärungsversuche können die verschiedenen Theorieansätze unterschiedliche Aspekte der Hypnose belegen und für die Praxisarbeit notwendige Annahmen begründen.
Die Hypnosetiefe wird üblicherweise durch verschiedene Tests bestimmt, wie z.B. der Armlevitation (siehe Ideomotorik)und negativen Halluzinationen. Es existieren verschiedene Tiefenskalen mit verschiedenen Abstufungen, von einer leichten Unterteilung in drei Tiefen bis hin zu einer fünfzigstufigen Skala. Im therapeutischen Kontext wird auf eine Tiefenfeststellung meist verzichtet, da der Behandlungserfolg damit nicht korreliert.
Welche Phänomene auftreten können, ist von der Hypnosetiefe und vom Hypnotisanden selbst abhängig. In der Praxis unterscheidet man folgende Hypnosetiefen:
Leichte Trance (Somnolenz)
Die Aktivität des Bewusstseins unterscheidet sich hier noch kaum vom Wachzustand. Es werden einfache und logische Suggestionen angenommen und man kann eine beginnende Entspannung der Muskulatur beobachten. Regressions- und analytische Arbeit sind möglich.
Mittlere Trance (Hypotaxie)
Die Entspannung vertieft sich, der Körper wird partiell empfindungslos, das Wachbewusstsein ist kaum noch aktiv. Es werden alle Suggestionen angenommen, die nicht der Persönlichkeit des Probanden zuwiderlaufen, auch totale Schmerzlosigkeit ist möglich.
Tiefe Trance (Somnambulanz)
Dieser Zustand stellt sich als vollkommene Entspannung mit praktischem Verlust der Kritikfähigkeit des Wachbewusstseins dar. Es werden auch Suggestionen angenommen, die unlogisch und realitätsfremd sind, partielle Amnesie ist möglich, Halluzinationen können erfolgreich suggeriert werden. Bei so genannten positiven Halluzinationen nimmt der Hypnotisand irreale Dinge wahr, bei negativen Halluzinationen dagegen werden real vorhandene Dinge nicht mehr wahrgenommen.
Verschiedene Persönlichkeiten haben weitere Differenzierungen vorgenommen. So unterscheidet beispielsweise Ambroise-Auguste Liébeault zwischen sechs Stufen. Diese feineren Unterteilungen sind jedoch nur von theoretischer Bedeutung. Die Trance vertieft sich immer fließend, generell nimmt die Anzahl möglicher Phänomene mit der Hypnosetiefe zu, viele Phänomene sind aber auch im normalen Wachzustand möglich und treten lediglich verstärkt auf.
Im Verlauf einer Trance können unterschiedliche Phänomene auftreten. Klassische Trancephänomene sind:
Zu unterscheiden ist eine teilweise Dissoziation, bei der das abgekoppelte körperliche bzw. geistig-seelische Erleben als fremd wahrgenommen wird und eine völlige Dissoziation, bei der es nicht mehr wahrgenommen bzw. erinnert wird (Amnesie, Zahlenblock, Anästhesie, Induktion vorübergehender Unfähigkeit von Sehen, Hören, Sich-bewegen, etc.)
Charakteristisch für den Trancezustand sind vegetative Veränderungen von:
Körperlich
Eine Tranceinduktion ruft messbare körperliche Veränderungen hervor. Durch moderne bildgebende Verfahren können spezifische Veränderungen der Gehirnaktivitäten in der Trance nachgewiesen werden. Die leichte Entspannung bei der Trance korreliert z.B. mit dem vermehrten Auftreten von Alpha-Wellen. Weithin bekannt ist auch die Körperstarre, die jedoch meist mit entsprechenden Suggestionen auftritt und nicht mit der Trance selbst. So können im Gegensatz zur Körperstarre auch bei Bewegungsabläufen Trancemerkmale beobachtet werden. Zum Überprüfen, ob eine Trance vorhanden ist, wird oft der sogenannte Levitationstest (unwillkürliches Heben eines Gliedmaßes, meistens ein Arm, auf Kommando) eingesetzt. Vom vegetativen Nervensystem gesteuerte Körperfunktionen zeigen erholungsfördernde Merkmale, wie die Reduktion des Herzschlags, Senkung des Blutdrucks, verringerte Ausschüttung von Stresshormonen (Kortisol) sowie erhöhte Immunbereitschaft.
Die körperliche Entspannung ist unter Umständen so groß, dass Sprechen ohne weiteres nicht mehr möglich ist. Dazu muss erst suggeriert werden, dass es leicht fällt zu sprechen und dass sich nur die dazu nötigen Muskeln anspannen. Manchmal empfindet der Proband den Zustand der Trance auch als so angenehm, dass er gar nicht mehr aufwachen möchte.
Kognitiv
Unter Hypnose können für Erwachsene eher untypische, eidetische (besonders detailliert, lebendige und genaue) Erinnerungen hervorgerufen werden, die in der Regel nur bei Kindern bis 5 Jahren auftreten. Bekannt sind außerdem Erinnerungsverlust und erhöhte Erinnerungsfähigkeit, letzteres gilt allerdings als für forensische Zwecke insgesamt unzuverlässig (False-Memory-Syndrom). Die Amnesie hingegen tritt spontan auf und wird wohl vom Unterbewusstsein eingesetzt, um das Bewusst-werden von Erkenntnissen und Erinnerungen zu verhindern. Auch die Wahrnehmung der Zeit kann sich verändern, sowohl in Richtung Beschleunigung als auch Verlangsamung.
Zwei für die Hypnotherapie wichtige Phänomene sind die Dissoziation und die Assoziation. In der Dissoziation können persönliche Eigenschaften, Erlebnisse und damit verbundene Gefühle vom eigenen Erleben getrennt (dissoziiert) und leichter von außen betrachtet werden. Assoziiert ist ein Mensch beim intensiven Erleben oder in der vollen Konzentration.
Besonders eine leichte Trance ist kaum vom normalen Wachbewusstsein unterscheidbar; Körper und Geist scheinen nur sehr entspannt und man bekommt auch alles wie gewohnt mit. Hieraus kann der Glaube vieler Patienten nach der ersten Hypnosesitzung beim Psychotherapeuten entspringen, nicht hypnotisiert gewesen zu sein.
Psychosomatisch
Ein großes Anwendungsgebiet der Trance spannt die Anästhesie bzw. Analgesie auf. Durch körperliche Dissoziation können Schmerzen aus dem individuellen Erleben temporär oder auch dauerhaft entfernt werden. Zur Anwendung kommt dieser Effekt sowohl bei akutem Schmerz als auch bei chronischen Schmerzen. Auch Heilung von Hauterkrankungen sind in der Trance wissenschaftlich gestützt nachgewiesen worden, wie bei Warzen und Herpes Simplex. Von medizinischem Interesse ist auch der Einfluss auf die Durchblutung, beispielsweise zur Kontrolle der Blutung bei Operationen oder zur therapeutischen Unterstützung bei Morbus Raynaud.
Alltägliche Phänomene
Einige der o.g. Trancephänomene sind auch im Alltag beobachtbar. Die Zustände sind natürlich und treten meistens spontan auf. Das Unterbewusstsein kann dabei, wie in einer hypnotischen Trance eine für Suggestionen höhere Empfänglichkeit aufweisen.
Die wohl bekanntesten Phänomene treten meist bei langen und eintönigen Autofahrten auf: Fokussierung der Aufmerksamkeit (oft verbunden mit Blickstarre), Zeitverzerrung und anschließende Teilamnesie („Wie bin ich hierher gekommen?“). Für die Tranceinduktion verantwortlich sind insbesondere die Monotonie der Fahrt, das Motorgeräusch und das Vibrieren des Autos.
Quelle: Wikipedia
Unsere Ausbildungs- Praxis befindet sich in 57439 Attendorn, Kreis Olpe im Sauerland am Biggesee! Sie fahren über die A 45 Dortmund/ Frankfurt. Die Autobahnabfahrt Attendorn finden Sie zwischen Hagen- bzw. Lüdenscheid und Siegen.
Zur Information: Telefonische Anmeldungen sind gesetzlich verbindlich!
Anmeldungen nur mit telefonischer Absprache, Mo.- Fr. abends zwischen 19:00- u. 21:00 Uhr! Tel.: 0 27 22 - 79 15
Unsere Kursteilnehmer kommen inzwischen aus ganz Deutschland, wie Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Auch deutschsprachige Kursteilnehmer aus dem Ausland, wie Österreich, Schweiz, Spanien, Frankreich, Belgien, Luxenburg, Holland, Norwegen, Schweden, Dänemark, Kalifornien, Kanada, Afrika, China und Japan haben erkannt, dass wir sehr viel Leistung zu maßvollen Preisen anbieten!
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